Dieser Beitrag wird nicht nur für Dich als werdende Mama wichtig sein, sondern auch für Deine Geburtsbegleitung. Leite deshalb gerne diesen Beitrag an ihn/sie weiter!

Ich kann mir vorstellen, dass Dir bewusst ist, dass der Verlauf Deiner glücklichen Geburt von Dir abhängt. Jedoch sind nicht nur ein bewusster Umgang mit Geburtskontraktionen und eine positive Einstellung für Deine selbstbestimmte Geburt ausschlaggebend! Sondern auch der informierte Umgang mit Interventionen.

Sicherlich sind in sehr seltenen Fällen dringende Einmischungen in den Geburtsprozess sinnvoll und dienen dem Wohlbefinden der Mutter und des Kindes. In anderen Fällen bedeutet jeder Eingriff Störung des natürlichen Geburtsverlaufs und hat oft schwerwiegende Folgen, die eine glückliche Geburt unmöglich machen können.

Mit der Methode, die ich Dir heute vorstelle, lernst Du, dringende Eingriffe von „Schema F“- Interventionen zu unterscheiden und während der Geburt informierte Entscheidungen treffen zu können.

Die Methode hat ihren Ursprung im englisch-sprachigen Raum und nennt sich BRAIN. Im deutschsprachigen Raum findet sie immer mehr als VRANNI-Methode Zugang. Wird Dir während Deiner glücklichen Geburt zu einer Intervention/Maßnahme geraten, deren Folgen Du nicht genau einschätzen kannst, hilft Dir VRANNI, eine richtige Entscheidung zu treffen.

VRANNI bzw. BRAIN beinhaltet eine Reihe von Fragen, die an das geburtsbegleitende Personal gestellt werden kann, um Klarheit zu bekommen.

V – Vorteile. Welche Vorteile habe ich und/oder das Baby nach diesem Eingriff?

R – Risiken. Welche Risiken ergeben sich für uns?

A – Alternativen. Gibt es andere Möglichkeiten?

N – Notfall. Handelt es hier um einen Notfall?

N – Nein bzw. Nichtstun. Was passiert, wenn wir nichts unternehmen?

I – Intuition. Was sagt meine innere Stimme?

Wann Dir zu einer Intervention geraten wird und wie Du in diesem Fall die VRANNI-Methode anwenden kannst, habe ich in diesem Video am Beispiel der Geburtseinleitenden Maßnahme für Dich dargestellt:

Ähnlich ist der Fragekatalog in der englischen Variante der Methode aufgebaut. Ich finde diese Variante ansprechender, weil sich meiner Meinung nach das Wort Brain (Gehirn) leichter merken lässt. Ansonsten fehlt hier die Frage nach dem Notfall. Ich gehe davon aus, dass sich jeder vernünftige Elternteil im Notfall eh für die Intervention entscheidet, um die Gesundheit von Mutter und/oder Babys aufrechtzuerhalten.

B – Benefits.

R – Risks.

A – Alternatives.

I – Intuition.

N – No, thank you.

Hast Du in Deiner Geburt diese Methode bereits angewandt? Erzähl uns in den Kommentaren, ob Du Dich für oder gegen die Intervention entschieden hast!

In Liebe, Alina

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