Halloich bin Alina!



Ich bin die Initiatorin der Happy Birthing Days und möchte mich bei Dir vorstellen.

Ich bin Mentaltrainerin und Mama von drei Jungs von aktuell 2, 5 und 8 Jahren. Ursprünglich komme ich aus Russland, was Du spätestens bei unserer ersten Live Videokonferenz an meiner Aussprache heraushören würdest:) Bevor ich Mama wurde, war ich Simulationsingenieurin. Mein zukünftiger Mann Aleks sah mich während des Studiums im PC Pool der Darmstädter Uni und sagte zu seinem Freund, dass er mich eines Tages heiraten würde. Wie recht er hatte 😀 Nach drei Jahren stand ich sehr schwanger vor dem Altar mit ihm und zwei Wochen später wurde unser erster Sohn geboren.  

Die Geburt war sehr schmerzhaft und sehr schwierig. Für mich, für Aleks und für unseren Sohn. Es wurde zwar eine vaginale Geburt, aber mit natürlich und selbstbestimmt hatte sie nichts gemeinsam. Eipollösung, Einleitungen, Schmerzmittel, unendliche CTGs im Liegen sind die drastischen Erinnerungen an diesen Tag. Ganz besonders herausfordernd wurden für uns die Tage in der Kinderklinik, die ich anschließend mit unserem Ältesten verbrachte, weil er nach den vielen Interventionen in der Geburt sehr schwach zum Trinken war und Gelbsucht bekam. Damit sein Billirubin-Wert abfallen konnte, wurde ihm ein Tropf-Zugang über den Kopf gelegt. Babys haben an den Armen noch keinen guten Zugang zu den Venen, dafür aber am Kopf. Als die riesige Nadel den Kopf meines Sohnes durchstoch, war er noch keine vollen drei Tage alt.

Und wenn ich die Strapazen der Geburt bisher durch die Zauber dieser neuen wundervollen Erfahrung von Muttersein noch irgendwie bewältigen konnte, so bin ich jetzt vor meinem schreienden Kind zusammengebrochen.

So viel Schmerz, Hilflosigkeit und Schuldgefühl wie in dieser Minute habe ich davor und auch danach in meinem Leben nicht empfunden. Später konnte ich mir durch meine Ausbildungen und das Studium zahlreicher Lektüre über Bedürfnisse und Erlebnisse unserer Babys während und nach der Geburt mein mütterliches Instikt auch wissenschaftlich bestätigen: Babys fühlen! Traumas während und kurz nach der Geburt sind die tiefgehendsten und absolut prägendsten unseres Lebens.

Die nächsten fünf Tage lag unser kleiner Mann hauptsächlich in einem Kasten unter der Lampe, statt bei uns auf dem Arm und stillen klappte nur durch die Flasche. So romantisch war bis dahin meine Vorstellung von Geburt und frühen Mutterschaft und so sehr wurde ich zerschmettert, enttäuscht und auf den Boden der Tatsachen geholt.

In der Schwangerschaft mit unserem zweiten Kind war uns klar, dass wir die Verantwortung für die Geburt übernehmen müssen. Wir haben unsere Vorstellung von der Rolle des medizinischen Personals während einer natürlichen Geburt überarbeitet, weil wir jetzt wussten, dass sie keine Zauberer sind. Ich bereitete mich mit HypnoBirthing vor und erlebte tatsächlich eine wundervolle fast durchgehend schmerzfreie Geburt! Von da an wusste ich, dass ich Botschafterin für Vertrauen, Hoffnung und Geburtsvorfreude für andere Schwangeren werde!

Jedoch habe ich mich gegen die Ausbildung in HypnoBirthing entschieden. Warum HypnoBirthing kein Weg für mich war, Frauen zu ihren glücklichen Geburten zu begleiten, erzähle ich Dir hier.

Nach der Mentaltraining-Ausbildung bei Positive Birth & in Lamaze (USA) und dem Studium zahlreicher Schriften der Anfängen der Lamaze-Methode, die es nur auf russisch gibt, habe ich mein ganz eigenes Konzept der mentalen Geburtsvorbereitung entwickeln können.

Meine ersten Kunden wurden Lara und ihr Mann Nico, die nach einer sehr schwierigen Saugglocken-Geburt ihrer Tochter nach neuen Wegen suchten. Lara erlebte nach dem Happy Birth Day eine glückliche Geburt von ihrem Sohn Konrad (Klick!), was bis heute mein Antreiber für die Arbeit mit werdenden Mamas ist. Ich und Lara sind bis heute in Kontakt und ich freue mich jedes mal, wenn ich ihren Konrad sehe! Weil ich ihn auf diese Welt mitbegleiten durfte.

Meine Kundinnen besuchte ich anfangs zu Hause, nach und nach bildeten sich Gruppen und dann gab es ganze Kurse, erst in Langen und dann in der Milla Hebammenpraxis Frankfurt.

Irgendwann wandten sich auch Freundinnen aus den USA, Russland, Österreich an mich mit der Bitte, sie in der Schwangerschaft zu begleiten. So entstand 2017 unser erster Online Kurs. Erst durch Skype- Meetings und später als umfassendes Video-Training inkl. intensiver Begleitung in acht Wochen.

Als unsere dritte Sonne bei mir im Bauch einzog, wusste ich, dass es eine Hausgeburt wird. Es hat einige Wochen gedauert bis auch Aleks meiner Idee vertrauen konnte. Ich bin so dankbar, dass er einfach in mich und meine Intuition geglaubt hat, denn unser dritter Sohn kam bei uns im Wohnzimmer komplett selbstbestimmt und glücklich zu uns geschwommen!

Die Vorsorgeuntersuchungen bei Milla-Hebammen in der 3.Schwangerschaft waren so bestärkend für uns und voller Vertrauen an meinen Körper, dass ich mit dem Wunsch schwanger wurde, diese Begleitung auch den Frauen in meinen Kursen anbieten zu können. Zum Glück fand die Praxisinhaberin Ulla diese Idee auch toll und begleitet Euch seit 2019 mit ihrem Hebammenwissen und Erfahrung aus über 10 Jahren Praxis in den Happy Birthing Days!

Aleks war nicht nur ein unverzichtbarer Teil unserer drei Geburten, sondern ist heute der IT Kopf hinter Happy Birthing Days und entwickelt gerade eine kostenlose App für Euch, mit der ihr in der Schwangerschaft die ersten positiven Inputs genießen könnt.

Ich wünsche mir, dass alle werdende Mamas erfahren, wie viel Kraft in ihnen steckt für ihre glückliche Geburt!

Wir freuen uns auf Deine Fragen, Emails und Teilnahme an unseren Kursen Online und vor Ort in Frankfurt!